Tag der offenen Tür

Am Freitag, den 25.1.2019 hatten wir unsere Türen geöffnet, um interessierten Viertklässlern und ihren Eltern Einblick in unseren Schulalltag zu geben. 

Viel Mühe steckte in diesem Tag: Fünftklässler haben Tänze geprobt und eine Märchenwerkstatt vorbereitet; Sechstklässler warteten mit Winterbasteleien auf. Im Fachtrakt wurde mikroskopiert, experimentiert, genäht und mit Holz gearbeitet. Sportlich Ambitionierte kamen im Bewegungsraum und in der Sporthalle auf ihre Kosten – und viele Räume und Plätze in der Schule wurden genutzt, um über das zu informieren, was unsere Schule ausmacht: die Profile ab Jahrgang  7 (Sport und Gesundheit, Language and Culture, Forschung und Wissenschaft, Soziales Engagement), der Briefaustausch mit Myanmar, die neue Rhythmisierung, der Umbau unserer Pausenhalle, unser Engagement bei “Deckel drauf – Deckel gegen Polio” usw. und natürlich der HAFEN, unser großes Zentrum für unsere Schülerinnen und Schüler mit vielen verschiedenen Angeboten. Hier findet das statt, was uns an unserer Schule überall wichtig ist, im HAFEN aber besonders zum Tragen kommt: der individuelle Blick auf jedes einzelne Kind.

Es waren harmonische 3 Stunden, in denen interessierte Eltern viele Fragen stellten, Viertklässler ihre Mitmachpässe stempeln ließen und Musik-Interessierte immer wieder den Weg in die Pausenhalle fanden, um den jeweils kurzen Konzerten zu lauschen, die der Fachbereich Musik präsentierte mit seiner Lehrerband, dem WPK-Kurs 8 und der IVK, der internationalen Vorbereitungsklasse. Kinder aus Bosnien, Somalia, Afghanistan, Polen und Rumänien, die sich z.T. noch sehr schwer tun bei der sprachlichen Verständigung kommen in der Musik zusammen und fanden Gehör im Publikum, auch noch zum Ende unserer Veranstaltung. Das hat mich besonders gefreut, weil auch hier zum Ausdruck kommt, was uns noch besonders wichtig ist: ein gelingendes Miteinander bei großer kultureller Vielfalt.

Danke an alle Aktiven und an alle, die sich interessiert haben, allen voran die Kinder der jetzigen 4. Klassen. Wir freuen uns auf euch im kommenden Schuljahr.

 

Text: D. Scharff

Video zum zweiten „Tag der Künste“

Auch wenn der 2. Tag der Künste schon ein paar Wochen her ist, erinnert das frisch eingetroffene Video uns noch einmal an diesen erlebnisreichen Tag. Wir freuen uns und hoffen auf eine Neuauflage im nächsten Schuljahr.

Hier können Sie sich das Video zum zweiten „Tag der Künste“ anschauen >> Link

Hier geht es zum Beitrag >>Link

Ein Einblick in die Musik- und Film-Branche

Am Mittwoch, dem 23.01., hatte der WPK „Musik und Medien“ des 8. Jahrgangs die Möglichkeit, verschiedene Berufe in der Musik- und Filmbranche auszuprobieren.  Bei einem Ausflug in den „Medienbunker“ führten und Dozenten des SAE-Instituts durch ihre Räume und wir hatten die Möglichkeit, ein echtes Tonstudio zu betreten, eigene Songs abzumischen, vor einem Green-Screen einen Kurzfilm zu drehen und bekamen dabei sogar richtige Rollen und Aufgaben zugeteilt. Ob als Kameramann, Regisseur, Lichttechniker, Audiotechniker etc. – jeder hatte hier die Möglichkeit einen Vormittag lang in einen neuen Beruf reinzuschnuppern.

Wie bedient man eigentlich ein Mischpult? Wo wird aufgenommen und wie kommt der Hall auf die einzelnen Instrumentenspuren? Wie funktioniert ein Green Screen und wie bastelt man die richtigen Hintergründe hinter unsere Filmaufnahmen? Wie funktioniert eine Kamera und wie kommt der Ton ins Bild? All diese Fragen wurden uns beantwortet – und wir durften in den Alltag der Musik-und-Medien-Studenten schnuppern.

Nach getaner Arbeit durften wir uns noch eine halbe Stunde lang zu den Gaming-Studenten gesellen und mit einer VR-Brille die neusten Spiele ausprobieren. Was für eine Belohnung für die getane Arbeit – die dazu auch noch richtig Spaß gemacht hat!

„Es gibt ja echt viele Berufe, die mich interessieren!“, stellte eine Schülerin fest. Mit dem MSA ist es möglich, eine Ausbildung am SAE im Musik- und Medienbereich zu machen. Bis dahin können wir aber noch viele Workshops zu interessanten Themen auch privat und kostenlos besuchen!

 

(Text: A. Schneider)

 

Post aus Myanmar

124 Briefe sind von weit gekommen: rund 8250 km entfernt haben uns Schülerinnen und Schüler aus der “Basic education middle school” in Chaing/Pakoko geschrieben. Internet gibt’s dort kaum – und wenn, dann nur für ganz kurze Zeit. Ein Postwesen in unserem Sinne existiert dort genauso wenig. Wir gut, dass es Menschen gibt, die regelmäßig dorthin fahren und unsere Briefe übergeben!


Das 2. Mal haben wir Post bekommen und waren erstaunt über die vielen, oft besonders schön gestalteten Blätter. In Myanmar schreibt man anders als bei uns, d.h. dass die Kinder dort erst einmal unser Alphabet lernen müssen, bevor sie uns auf Englisch schreiben können.

Jetzt sind wir wieder dran. Irgendwann im Januar oder Februar werden wir unsere Briefe  nach Myanmar schicken und Nyein Ei Swe, die Schulleiterin, wird sich freuen über die vielen glücklichen Kinder ihrer Schule, die unsere Briefe in den Händen halten.

Eine Brieffreundschaft mit Myanmar bringt ein wenig buddhistisches Flair in unsere Schule, so wie wir etwas Europa nach Myanmar schicken – und immer mit einem persönlichen Boten.

Text/Photos: D. Scharff