Besuch der Zeitzeugen am Ehestorfer Weg – Interview mit Nachhaltigkeit

Am 06. Februar 2019 fand für die Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs der Thementag zu „Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg“, gekoppelt an den Gesellschaftsunterricht, statt.

Im Zuge dessen wurden die Zeitzeugen eingeladen, um mit unseren Schülerinnen und Schülern ein Interview über ihre Erlebnisse aus dieser Zeit zu führen. Im Vorfeld hatten alle Klassen im Gesellschaftsunterricht Interviewfragen für die drei Zeitzeugen ausgearbeitet. Victoria (10c) und Daniel (10d) führten das Interview
stellvertretend für die gesamte Schülerschaft, die als Plenum anwesend war.

Auf der Bühne der Pausenhalle, die an dem Tag extra zur Verfügung gestellt wurde, beantworteten Frau Ullmann, Herr Hüllen und Her Lübcke auf eindrucksvolle und emotionale Art und Weise alle Fragen der Schülerinnen und Schüler. Dieser Vormittag blieb allen Anwesenden noch lange im Gedächtnis und war Gesprächsthema in vielen folgenden Unterrichtsstunden. Geschichte wurde erlebbar gemacht und aus erster Hand weitererzählt. Die Zeitzeugen leisten damit einen wichtigen Beitrag zum nachhaltigen Lernen.

Text/Photos: M. Lauxtermann

Besuch der KZ – Gedenkstätte Neuengamme der 10. Klassen

Am 15. Februar 2019 besuchten die Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs zusammen mit ihren Klassen- bzw. Gesellschaftslehrerinnen- und lehrern die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Neuengamme. Eingebettet wurde der Besuch der dortigen Ausstellung in den Gesellschaftsunterricht zum Thema „Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg“.
Während der ca. dreistündigen Führung durch die Ausstellung erhielten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die Lebensumstände der damals dort untergebrachten KZ- Insassen. Sie konnten Biografien der inhaftierten Personen nachlesen und sich die KZ- Kleidung sowie ausgestellte persönliche Gegenstände der Häftlinge ansehen. Ebenfalls erhielten sie Einblicke in die Bereiche der Baracken, der SS-Unterkünfte und des ehemaligen Klinkerwerks.

Die Dokumentation über die Verbrechen und das Schicksal vieler tausender Menschen, die dort inhaftiert wurden und von denen eine Vielzahl den Tod fand, hinterließ nachhaltige Eindrücke bei den Schülerinnen und Schülern, die in der Nachbearbeitung zu Ausdruck kamen.

Text/Photo: M. Lautermann

Unsere Schule benennt sich um – wie wollen wir heißen?

Dazu werden derzeit alle Schülerinnen und Schüler sowie das gesamte Kollegium befragt und gebeten, mit vielen kreativen Ideen bei der Suche nach einem neuen Namen und einem dazu passenden Slogan zu helfen.

Im Eingangsbereich der Schule, dem Atrium, steht eine große silberne Box, in die die Ideen noch bis zum 30.4. eingeworfen werden können.

Der neue Schulname sollte einprägsam sein, von vielen getragen werden und langfristig einen Wert haben.

Die ersten Vorschläge sind bereits eingegangen und wir hoffen auf viele weitere.

Tag der offenen Tür

Am Freitag, den 25.1.2019 hatten wir unsere Türen geöffnet, um interessierten Viertklässlern und ihren Eltern Einblick in unseren Schulalltag zu geben. 

Viel Mühe steckte in diesem Tag: Fünftklässler haben Tänze geprobt und eine Märchenwerkstatt vorbereitet; Sechstklässler warteten mit Winterbasteleien auf. Im Fachtrakt wurde mikroskopiert, experimentiert, genäht und mit Holz gearbeitet. Sportlich Ambitionierte kamen im Bewegungsraum und in der Sporthalle auf ihre Kosten – und viele Räume und Plätze in der Schule wurden genutzt, um über das zu informieren, was unsere Schule ausmacht: die Profile ab Jahrgang  7 (Sport und Gesundheit, Language and Culture, Forschung und Wissenschaft, Soziales Engagement), der Briefaustausch mit Myanmar, die neue Rhythmisierung, der Umbau unserer Pausenhalle, unser Engagement bei “Deckel drauf – Deckel gegen Polio” usw. und natürlich der HAFEN, unser großes Zentrum für unsere Schülerinnen und Schüler mit vielen verschiedenen Angeboten. Hier findet das statt, was uns an unserer Schule überall wichtig ist, im HAFEN aber besonders zum Tragen kommt: der individuelle Blick auf jedes einzelne Kind.

Es waren harmonische 3 Stunden, in denen interessierte Eltern viele Fragen stellten, Viertklässler ihre Mitmachpässe stempeln ließen und Musik-Interessierte immer wieder den Weg in die Pausenhalle fanden, um den jeweils kurzen Konzerten zu lauschen, die der Fachbereich Musik präsentierte mit seiner Lehrerband, dem WPK-Kurs 8 und der IVK, der internationalen Vorbereitungsklasse. Kinder aus Bosnien, Somalia, Afghanistan, Polen und Rumänien, die sich z.T. noch sehr schwer tun bei der sprachlichen Verständigung kommen in der Musik zusammen und fanden Gehör im Publikum, auch noch zum Ende unserer Veranstaltung. Das hat mich besonders gefreut, weil auch hier zum Ausdruck kommt, was uns noch besonders wichtig ist: ein gelingendes Miteinander bei großer kultureller Vielfalt.

Danke an alle Aktiven und an alle, die sich interessiert haben, allen voran die Kinder der jetzigen 4. Klassen. Wir freuen uns auf euch im kommenden Schuljahr.

 

Text: D. Scharff