Großauftrag für die Bistro 9c

Caterings in den verschiedensten Größenordnungen sind für uns nichts Neues. Ende April bekamen wir aber eine besondere Anfrage. Wir sollten für die Organisation TeachFirst  Fingerfood für 30 Personen liefern. Die erste Reaktion der Klasse war: „Kein Problem, da haben wir schon vielanspruchsvollere Aufträge bekommen!“

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Der Haken war allerdings der Tag. Wir sollten am Samstagden 17.Mai 2014 nach Hasselbrook liefern. An einem Samstag! Nach Hasselbrook! Verlockend war jedoch der Lohn. Wir malten uns aus, was wir mit dem Geld alles machen könnten und einigten uns schnell: Ein Tagesausflug nach Berlin! Die Motivation war sofort da und somit suchten wir Rezepte heraus, die ansprechend aussahen, unserer Philosophie der gesunden und nachhaltigen Kücheentsprachen und gut vorzubereiten waren.

Wir teilten uns auf: Einige Schüler kauften ein, andere bereiteten am Freitag vor und eine knappe Hand voll Schüler fuhr am Samstagnachmittag nach Hasselbrook um zu kellnern. Es war ein aufwendiger Auftrag, der zeigte, zu was wir gemeinsam in der Lage sind.

Catering für TeachFirst

Inklusion-Geht doch

Wir von der Klasse 7c Profil Soziales Engagement waren am 17.04.2014 im Hamburg Museum der Geschichten in der Ausstellung “Geht doch! – Inklusion erfahren“.

Wir haben Personen kennengelernt, die verschiedene Handicaps haben. Zum Beispiel sagte der eine, er hätte das Handicap, dass er am Freitag, dem 13. nicht aus dem Bett raus kommt, weil er zu große Angst hat. Seine Blindheit war für ihn kein Handicap. Es war für ihn völlig normal, weil er blind auf die Welt kam.

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Uns wurde viel davon erzählt wie beeinträchtigte Menschen früher behandelt wurden und was sie alles ertragen mussten. Früher wurden Beeinträchtigte in ein Heim gebracht und sie mussten da bleiben. Wenn sie ungehorsam waren, wurden sie in eine Zwangsjacke gesteckt. Zum Glück ist das heute anders und Menschen mit Beeinträchtigungen müssen nicht mehr in Heime.

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Nach einiger Zeit gingen wir in einen Raum in dem wir Sachen testen durften, die beeinträchtigte Leute entwickelt und gebaut haben. Die Dinge verschafften uns einen Einblick in verschiedene Bereiche. Zum Beispiel ein Kickertisch, der für Rollstuhlfahrer niedriger gebaut wurde. Air-Hockey sollten wir mit Augenbinde spielen und versuchen nur auf die Geräusche zu hören. Wir haben gespielt und getüftelt an verschiedenen Geräten. Das Ausprobieren war sehr interessant und hat sehr viel Spaß gemacht.

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Wir wurden in Gruppen eingeteilt und mussten uns über bestimmte Personen mit verschiedenen Handicaps informieren und etwas über die Personen aufschreiben. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht etwas über die Menschen zu erfahren. Am Ende durfte jeder noch mal kurz rumgehen im Museum und mal rum schnuppern. Abschließend trafen wir uns alle an der Treppe, haben ein Klassenfoto gemacht und gingen glücklich wieder zurück zur Schule.

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Jannina, Mustafa und Nihat (Klasse 7c Soziales Engagement :))

Spendenaktion Bosnien

Es ist bestimmt bekannt durch Nachrichten oder Zeitungen, dass am 14.05.2014 einige Städte in Bosnien überflutet wurden.Am 22.05.2014 haben wir im Klassenrat der Klasse 7c Profil Soziales Engagement beschlossen eine Spendenaktion zu starten.

bosnienWir sind in der Schule durch alle Klassen gegangen und haben euch über unsere Spendenaktion informiert. Schon nach ein paar Tagen hatten wir viele Kleidungsstücke, Spielzeug und lang haltbare Lebensmittel gesammelt. Am Dienstag, den 27.05.14 wurden die Spenden von einem Vater abgeholt und in die bosnische Moschee in Billstedt gebracht.

 

Das Hamburg Journal hat über die Spendenaktion der Moschee berichtet (http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hamburg_journal/hamj34234.html).
Vor zwei Wochen kamen unsere Spenden in Bosnien an. Außer den Schülern haben auch viele Lehrer gespendet.
Vielen Dank an alle Spender!

Ayuba, Beyzanur, Kevin , Melisa und Nadina (7c Soziales Engagement)

Zeitzeugen im Unterricht

Ein im Lehrplan vorgesehenes Thema ist der 2. Weltkrieg.
Bereits im letzten Monat bekamen wir – die Klasse 9e – in unserem Gesellschaftsunterricht Besuch von Herrn Günther Weißenburg (geb. 1931: 83 Jahre alt), der gerne und ausführlich auf alle Fragen antwortete, die die Schüler sich teilweise schon im Vorfeld überlegt hatten.

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Die Schüler saßen 2 Unterrichtsstunden lang absolut leise und ruhig auf ihren Stühlen, die wir im Kreis angeordnet hatten, hörten gebannt zu und forderten Herrn Weißenburg immer wieder auf, doch bitte weiter zu erzählen.
So musste er als Kind / Jugendlicher Kohlen klauen gehen, sah verbrannte und durch die starke Hitze geschrumpfte Leichen auf der Straße, ging „hamstern“ (bei Bauern betteln bzw. auch tauschen), lernte früh die unterschiedlichen Waffen kennen uvm und erzählte vor allem ganz viel aus dem Alltag und der Situation in der Familie während des Krieges.

Das waren Dinge, die in keinem Geschichtsbuch stehen. Für die Schüler war es eine lohnende und sinnvolle Ergänzung und alle waren sich einig: Zeitzeugen sollten öfter in den Unterricht kommen!
Auf dem Foto sind zu sehen: Julia, Cynthia, Chora, Ennur, Caner und Herr Weißenburg. Am Ende der Unterrichtseinheit beschäftigten wir uns noch mit den Vor- und Nachteilen von Zeitzeugen – für uns überwiegen aber defnitiv die Vorteile!

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Gemeinsame Aktionen mit der Schule Nymphenweg

Wo geht`s lang auf der Suche nach Gemeinsamkeiten?

Wir aus der Klasse 8a mit dem Profil Soziales Engagement erlebten im Juni einige tolle, gemeinsame Aktionen mit der Klasse 10 von der Schule Nymphenweg. Das ist eine Schule für Menschen mit geistigen und/ oder körperlichen Behinderungen. Seit einem Jahr treffen wir uns und kooperieren miteinander, um mehr über unseren Schulalltag zu erfahren.

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Das interessante Unifloor-Hockey-Turnier in der Alsterdorfer Sporthalle und das fröhliche Pizzabacken in unserer Schulküche werden wir so schnell nicht vergessen.

Hier gibt es mehr zu lesen: Schüler kommentieren die gemeinsamen Aktionen