„Bruder Jakob“ in cool

Kinderlieder kennen wir alle: Hänschen klein, Bruder Jakob, Drei Chinesen mit dem Kontrabass, … und irgendwie waren sie früher ja auch toll! Mittlerweile stehen wir – das sind die Klassen 5a und 5b – hingegen viel mehr auf hippe Beats und coole Synthesizer-Sounds.

Aber wäre es nicht möglich, alte Kinderlieder einfach umzumodeln? Aus „Bruder Jakob“ einen Hip-Hop-Song und aus „Drei Chinesen mit dem Kontrabass“ einen House-Track zu machen, sodass nicht nur kleine Kinder, sondern auch Jugendliche und sogar Erwachsene die Lieder gut finden?

Gemeinsam mit unserer Musiklehrerin Frau Schneider wollen wir dieser Frage nachgehen. Am Montag, dem 25. März 2019, war dafür sogar „Olli“, ein echter Musikproduzent, an unserer Schule, um unseren Gesang aufzunehmen. Allein die Aufnahmen haben uns schon richtig viel Spaß gemacht! Und wir freuen uns wie Bolle auf die fertigen Ergebnisse!

Text und Foto: A. Schneider

Kann man auf einer Banane musizieren?

Am Mittwoch, dem 20.03.2019, hat sich die Klasse 5a mit ihrer Musiklehrerin Frau Schneider und ihrer Klassenlehrerin Frau Janzen auf eine ganz besondere Expedition gemacht: Gemeinsam fuhren wir in eine Art „Zukunftsland moderner Musikinstrumente“!

An der „Hochschule für Musik und Theater“ in Harvestehude durften wir uns die öffentliche Präsentation neuster Instrumente anschauen, die es allen Menschen möglich machen, sich musikalisch auszuleben. Egal, ob Anfänger oder Profi, mit oder ohne körperlichen Beeinträchtigungen. Denn hier gab es Gitarren, die man auch spielen kann, ohne Akkorde greifen zu müssen. Blasinstrumente, die man ohne Grifftechniken und stark trainiertes Lungenvolumen spielen kann. Allein durch die Bewegung unserer Hände, Arme oder Köpfe konnten wir eigene Melodien mit Hilfe von digitalen Musikinstrumenten erfinden! Besonders lustig war ein Klavier aus Bananen und Äpfeln. Mit Hilfe digitaler Technologie und der Energie unseres Körpers konnten wir dieses Obst für unsere Kompositionen verwenden. Ob das die Zukunft der Musik sein wird?

Ohne langen Klavierunterricht gelang es dem ein oder anderen von uns bereits, Beethovens Stück „Für Elise“ neu zu interpretieren – nur durch unseren Händedruck, mit dem wir Einfluss auf Dynamik, Tempo und Rhythmik nehmen konnten. Ein Mädchen im Rollstuhl zeigte uns, wie sie mit einer der bekanntesten Saxophonistinnen namens Candy Dulfer schon gemeinsam Saxophon – mit Hilfe der „Magic Flute“ – gespielt hat.

Nach vielen musikalischen Experimenten schlossen wir unseren Ausflug mit einem gemeinsamen Spaziergang an der Alster ab. Wir sind gespannt, was uns die Zukunft an Musikinstrumenten noch alles bringen wird!

(Text und Fotos: A. Schneider)

„Ragtime in Hotel“ – Ausflug der 5b zur Brass-Band (NDR Elbphilharmonie-Orchester)

Letzte Woche Montag schien nicht nur die Sonne endlich wieder in Hamburg. Auch wir strahlten voller Vorfreude, da wir Karten für die Brass-Band des NDR Elbphilharmonie-Orchesters hatten und somit ein Konzert statt des täglichen Unterrichts besuchen durften! Mit Bus und Bahn ging es also für uns Schülerinnen und Schüler, unserer Klassenlehrerin Frau Sawatzki und unserer Musiklehrerin Frau Schneider von Harburg nach Harvestehude.

Der Saal des Rolf-Liebermann-Studios war restlos gefüllt, was man an der Stimmung vor und während des Konzerts auch sehr bemerkte. Die Musiker gaben alles auf ihren Blechblasinstrumenten und zeigten nicht nur ihr musikalisches Können, sondern erzählten durch Musik und Schauspiel auch eine richtige Geschichte über ihren Ausflug in ein amerikanisches Hotel, wo alles drunter und drüber ging. Wer hätte gedacht, dass eine Posaune klingen kann wie ein Motorrad? Oder dass man mit Ragtime-Musik schlaftrunkene Menschen steuern kann? Wir konnten das alles nicht nur anhören, sondern selbst erleben, indem wir auf der Bühne mitwirken durften.

Zum Ausklang des Ausflugs nutzten wir das tolle sonnige Wetter mit einem kurzen Abstecher an die Alster, wo wir noch ein bisschen am Spielplatz toben konnten und uns über unsere Erlebnisse austauschten. Ein in allen Hinsichten gelungener Ausflug! Danke an die NDR-Brass-Band!

(Text: A. Schneider)

Zweiter erfolgreicher „Tag der Künste“ an der StS Ehestorfer Weg


Nach dem großartigen Erfolg im letzten Jahr hieß es auch am Dienstag, 06.11.2018, für die Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Ehestorfer Weg „Without Art, Earth ist just ‚eh‘“.

Einen ganzen Tag lang fand kein regulärer Unterricht im Klassenraum statt, sondern 25 Künstler und Künstlerinnen, Schauspieler, Musiker und Tänzer besuchten die Kinder und Jugendlichen, um ihnen ihre eigene Kunst näher zu bringen und sie mit ihrer Begeisterung anzustecken. Dies gelang auch auf Anhieb. „Manche Schüler wollten gar keine Pause machen, so motiviert und in ihre Arbeiten vertieft sieht man sie nicht jeden Tag!“, berichtete eine Lehrerin, die das bunte Treiben an dem Tag in
verschiedenen Kursen beobachtete.

Die Idee, einen ganzen Tag den Künsten zu widmen, kam der Musiklehrerin Frau Schneider, die selbst als Musikerin am Wochenende auf der Bühne steht. „Ich habe so viele Freunde, die wiederum Freunde haben, die im Bereich Kunst, Musik, Tanz und Theater unterwegs sind. Und viele unserer Schüler kommen nicht unbedingt von Haus auf mit echten Künstlern in Kontakt. Da dachte ich mir, das muss sich ändern!“, erzählt Frau Schneider.

Der „Tag der Künste“ bestand für die Schüler aus Workshops im Bereich Malerei, Mode-Design, Graffiti, Fotografie, Videografie, Songwriting, Musikproduktion, DJing, Instrumentalunterricht, Improvisationstheater, Tanz-Choreografien etc.

Neben Künstlern, die bereits das zweite Mal dabei waren, wie das in Hamburg bekannte DJ-Duo „E.Q.T.“, konnten dieses Jahr auch neue Mitwirkende dazugewonnen werden. Der Künstler Frank Hummel reiste bereits einen Tag zuvor extra aus Süddeutschland an, um mit seinem Kurs „Lässig hingerotzte Gegenwartskunst“ genau den Kunstgeschmack der Jugendlichen zu treffen.

Eine gelungene Ausstellung und Aufführung rundete den Tag ab. Das einzig Traurige: Nun müssen wir wieder lange bis nächstes Jahr warten!

Link: Video zum Tag der Künste

Photos: A. Schneider
Video: G. Nissen

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Music Production, Film Production, Games

Letzte Woche Mittwoch hatte der WPK „Musik und Medien“ des 8. Jahrgangs einen ganz besonderen Tag. Denn wir durften Workshops am SAE-Institut Hamburg besuchen! Nachdem wir bereits im Unterricht die ersten Songs geschnitten, Videos vertont und Filme gedreht haben, lernten wir jetzt Profis und ihr Profi-Equipement kennen, mit dem wir einen Schultag lang selbst arbeiten durften.
Wie bedient man eigentlich ein Mischpult? Wo wird aufgenommen und wie kommt der Hall auf die einzelnen Instrumentenspuren? Wie funktioniert ein Green Screen und wie bastelt man die richtigen Hintergründe hinter unsere Filmaufnahmen? All diese Fragen wurden uns beantwortet – und wir durften in den Alltag der Musik-und-Medien-Studenten schnuppern.

Ein weiteres Highlight folgte auch noch zum Schluss: Wir durften mit einer VR-Brille das neue Pfeil und-Bogen-Spiel spielen! Wie cool war das denn bitte?

Sicherlich werden wir bald die Gelegenheit nutzen, noch einmal einen weiteren Workshop am SAE zu besuchen, um weiter in die weite Welt der Musik und Medien zu schnuppern. „Ich wusste gar nicht, dass es so viele Möglichkeiten an Berufen gibt, die mich wirklich interessieren!“, fasste ein Schüler seine Eindrücke des Tages später im Zug zurück zur Schule zusammen.

Na, nach dem MSA ist es ja möglich! 😉

Text/Photos: A. Schneider