Schuh-Metamorphosen: Wie wird aus einem Schuh etwas Neues?

Der WPK Kunst 9 hat in den vergangenen Wochen zum Thema „Schuhe“ intensiv gearbeitet. Von der Produktfotografie bis zur Objektkunst ging es dieses Mal um unsere „Treter“.
Ausgehend von der Objektkunst Daniel Spoerris wurden alte Schuhe in neue Objekte verwandelt und haben eine neue Bedeutung bekommen. Gearbeitet wurde mit vielfältigen Materialien (u.a.: Pappmaché, Draht, Acrylfarbe, Stoff, Papier etc.).

book art – class 9d

book art

Was haben ein alter Atlas, ein überholtes Lexikon und ein zerlesener Roman gemeinsam? – Sie alle eignen sich hervorragend für das Projekt „Aus alten Büchern Neues gestalten“, welches sich die Klasse 9d im Kunstunterricht vorgenommen hatte.

Zunächst stellte das Thema book art eine große Herausforderung an die Schüler – „Wie sollen wir das nur schaffen?“, „Wir sind doch keine Künstler!“ waren nur einige der anfänglichen Äußerungen der Klasse. Dennoch ließen sich alle auf das Projekt ein und merkten, dass es sich um einen künstlerischen Prozess handelte: Die Schüler suchten nach Inspirationen und fanden Ideen für das eigene Kunstprojekt. Sie begannen ihre Planungen, verfeinerten Ideen oder verwarfen sie gänzlich, um neue umzusetzen. Und so wurden schließlich mit viel Geduld und Fingerspitzengefühl hunderte Buchseiten gefaltet, beschnitten, geklebt und teilweise mit Farbe verziert.

Nachdem die Klasse 9d ihrer Fantasie und Kreativität freien Lauf ließ, kann man den alten Atlas, das ausrangierte Lexikon und viele andere Bücher, die uns von der Schulbücherei für unser Projekt gespendet wurden, im neuen Design bestaunen und mit Gewissheit sagen:

Doch, ihr seid Künstler!

Die Ausstellung aller Werke ist im Flur des  Hauptgebäudes zu bewundern.

Hier sind 5 von der Klasse selbst ausgewählte Kunstbücher in groß zu sehen:

Text: Holz / Photos: Gro

Endlich Elbphilharmonie

5 Tage – 100 Schüler – ein Musical

Schule einmal anders, so hieß es vor einigen Wochen  für den Jahrgang 7 unserer Stadtteilschule. An fünf Tagen studierten unsere Schüler mit tatkräftiger Unterstützung von Theater- und Musicalprofis ein Musical mit dem Titel „Endlich Elbphilarmonie“ ein.
Das Ziel war klar definiert: die öffentliche Aufführung in der Pausenhalle.

In vielen kleinen Einheiten probten unsere Schüler ihre Rollen ein, denn so das Credo der Stahlbergstiftung: jeder Schüler spricht einen Satz auf der Bühne.

Bereits zum 4. mal engagierte sich die Stahlbergstiftung unserer Schule und brachte innerhalb einer Woche ein Musical auf die Bühne.

Dabei begaben sich die Jugendlichen in verschiedene Rollen – alle Gruppen, die mit dem Bau der Elbphilarmonie konfrontiert sind: Obdachlose, deren Schlafplätze verschwinden – Touristen, die neugierig auf das neue Wahrzeichen der Hansestadt schauen – Bauarbeiter, die aktiv an der Fertigstellung beteiligt sind, der Wachdienst, der die Baustelle schützen muss und natürlich die Politik. Denn, so der Inhalt des selbstgeschriebenen Musicals, „Endlich Elbphilarmonie“ zeigt die glanzvolle Eröffnung durch den Ersten Bürgermeister.

Auch in diesem Jahr hat sich gezeigt, die Anstrengungen aller Beteiligten haben sich gelohnt. Der Applaus in der vollen Pausenhalle mit standingovations krönte nicht nur die Leistungen der Profis, sondern stellte auch die Schülerinnen und Schüler einmal mehr ins Rampenlicht.

Text: Th. Stübe

Der Klassiker Faust in unserer Schule

Theater im Januar

Schwere Kost – leicht serviert.

Faust? Faust!!

Nein, nicht d i e Faust. D e r Faust!

Für eineinhalb Stunden wurde unsere Stadtteilschule in eine Teufelsschule verwandelt. Mephisto persönlich weihte die Schüler der 10. Klassen in die Kunst der Manipulation ein.

Ekkehart Voigt, Protagonist des Theaters „Als Ob“ , brachte den Schülern in einer Ein-Mann-Show Goethes „Faust“ nahe, zeigte ihnen, mit welchen Mitteln der Teufel Macht zu erlangen sucht, wie leicht – nicht nur – Faust verführbar ist und welchen Schaden er dabei anrichten kann.

Dabei kehrte er aus dem Text immer wieder in die Realität zurück, sprach die Schüler direkt an und bezog sie in das Spiel mit ein. So wurde dieser Klassiker – sonst an Schulen heute eher verpönt- zu einer kurzweiligen Unterhaltung, der die Schüler gespannt und aufmerksam folgten und die sie mit großem Beifall honorierten.

Nach dem Besuch des Jungen Schauspielhauses, das in der StS Ehestorfer Weg schon mehrmals zu Gast war und zeitgenössische Jugendstücke präsentierte, ist dies nun die erste Vorstellung für die Oberstufe, die sich explizit mit sogenannten Klassikern beschäftigte.

Fazit für die Schüler : Auch diese Stücke haben uns heute nochetwas zu sagen haben, sind hochaktuell.

Auf diesem Weg werden wir weitermachen!

Über die Grenze ist es nur ein Schritt

Am 15. April 2014 war das DeutscheSchauSpielHaus bereits zum 2. Mal zu Gast in unserer Schule. Aufgeführt wurde das Stück „Über die Grenze ist es nur ein Schritt“.

Für unsere 10. Klässler war diese Aufführung mal eine Unterrichtsstunde „Gesellschaft“, die jeden gefangen nahm, von der sich jeder angesprochen fühlte und die viele sehr persönlich berührte, weil der Inhalt des Theaterstücks nicht ausgedacht ist, sondern aktuelle gesellschaftlich – politische Ereignisse (Lampedusaproblematik) wiederspiegelt – und auch an Schulen ständig gegenwärtig ist.

Hier ist der ausführliche Bericht zu:     Über die Grenze ist es nur ein Schritt