Zeitzeugen: ­Interview mit dem Spurensucher-­WPK 8

Zeitzeugen 1
Bericht von Okan D.

Am 27.01.2016 haben wir ein Gespräch mit Frau Wehlan, Herrn Sjöberg, den Schülern und Frau Röhrborn gehabt.
Wir haben über den Mauerfall und die Kindheit von Frau Wehlan, die in der BRD gelebt hat, und Herrn Sjöberg, der in der DDR gelebt hat, geredet.

Zwei Leute haben Kekse eingekauft, andere haben Tische aufgebaut, andere haben die Antworten der Lehrer auf die Fragen aufgeschrieben, die die Schüler gefragt haben.

Zeitzeugen 2
Das Leben in der DDR und in der BRD war verschieden. Zum Beispiel hat Frau Wehlan ein eigenes Zimmer, WC und Telefon gehabt, aber Herr Sjöberg hatte kein eigenes Zimmer und keine Toilette, sondern nur ein WC für drei Familien. Sie hatten ein Telefon im ganzen Haus für alle. Er war vor dem Mauerfall noch nie im Urlaub (in anderen Ländern), Frau Wehlan war öfters im Ausland.
In der Schule wurde anders bewertet. In der DDR gab es auch Extra-Noten für Benehmen, Ordnung und Mitarbeit.

Hier ist eine ausführlicher Vergleich: Zeitzeugen Vergleich DDR-BRD

Ich habe viel über die DDR und über die BRD gelernt und fand es super interessant.

 

Vom Musikunterricht zum Klassen-Rap-Hit

Wochenlang wurden im Musikunterricht der Klassen 6a und 6b bei Frau Schneider Beats gehört, Texte geschrieben, gesungen, gerappt, Texte verbessert und schließlich sogar produziert. Und nun dürfen wir ein Ergebnis präsentieren, auf das wir nun alle stolz sein können.

Unseren ersten eigenen Klassenhit – selbst geschrieben und selbst gesungen!

Und da Musik oft mehr als 1000 Worte sagt, hört doch einfach selbst mal rein:

Hier das Video der 6b:

 

Text und Videos: A. Schneider

Wie lebt eigentlich ein Künstler?

„Wie lebt eigentlich ein Künstler?“

Diese und andere Fragen stellten wir, die Schülerinnen und Schüler der 5b und 5c, uns, als wir im Kunstunterricht Bilder von dem zeitgenössischen „Künstler Herman“ sahen. „Arbeitet er auch wie wir an einem Schreibtisch? Und malt er wirklich den ganzen Tag?“

Solche Fragen sollten natürlich nicht unbeantwortet bleiben. Deswegen schrieben wir all unsere Fragen auf einen Zettel, den unsere Kunstlehrerin Frau Schneider daraufhin nach Paderborn schickte, wo Herman Reichold, der seine witzig bunten Figuren immer mit vielen Ecken und Kanten malt, wohnt. Schon kurze Zeit später erhielten wir sogar ein Video, in dem Herman uns sein großes und helles Atelier persönlich vorführte!

Nach diesem schönen Eindruck wollten wir uns selbst wie kleine Künstler fühlen und zeichneten unsere eigenen Tiere und Menschen mit Ecken und Kanten. Zu unserer Überraschung malte Herman extra für uns unsere Heimatstadt Hamburg, sodass wir unsere „Herman-Figuren“ direkt dort hinein zeichnen konnten! Dieses Bild wird wohl lange eine tolle Erinnerung an eine persönliche Begegnung mit einem echten zeitgenössischen Künstler sein!

Kunstunterricht_Künstler Herman1

 

Text: A. Schneider

Bike´n`Beat

Bühne„Bike´n`Beat“ – die Klasse 6a besuchte ein Musiktheaterstück zum Mitmachen

„Ein Freundschaftsrennen ist das Schönste, was es gibt auf der Welt!“, sang der Chor auf der Bühne, während eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern ein Radrennen zwischen den Partnerstädten Hamburg und Prag demonstrierten.

So präsentierte die Jugendmusikschule Hamburg am Montag, dem 16.11.2015, im Miralles-Saal ein Musiktheaterstück, bei dem junge Tänzer, Schauspieler, Gitarristen und Sänger verschiedener (Musik-)Schulen ihr Können unter Beweis stellten. Mit kräftiger Unterstützung einer Live-Band durften aber auch die Zuschauer die sowohl selbstgeschriebenen als auch bekannteren Songs laut mitsingen und ihre Mannschaften während des Radrennens mit bunten Servietten und viel Stimmung anfeuern.

Anfeuern

Die 6a unterstützte ihre Mannschaft ebenfalls mit Zurufen und rhythmischem Fußstampfen. Als Fazit des Tages fasste die Klasse zusammen: „Es gab viele schöne Momente in dem Musiktheaterstück. Die Mischung aus Gesang, Tanz und Musikinstrumenten war toll. Es war schön, dass nicht nur die Bühne  genutzt wurde, sondern die Darsteller sogar durch die Zuschauer liefen. An manchen Stellen wurde uns allerdings auch ein bisschen langweilig, weil die Handlung vorhersehbar war oder wir eine schlechte Sicht hatten.“ – Eine Erfahrung war es aber auf jeden Fall wert. Und wer weiß – vielleicht sind wir ja bald die nächsten Sänger, Tänzer und Schauspieler?

Text: Anne Schneider / Fotos: Hanna Karstens

Philosophieunterricht einmal anders

Philosophieren beginnt mit dem Staunen. Man wundert sich über Unerklärliches, woraus Fragen über die Welt, sich und das Leben aufkommen.

So erklärte schon Aristoteles den Beginn der Philosophie. Leider sind wir häufig derart im Alltag gefangen, dass uns Dinge, über die es sich nachzudenken lohnt, gar nicht mehr auffallen. Deswegen besuchte der Magier und Mentalist Danny Ocean am Freitag, dem 25.09.2015, den Philosophiekurs der 9e und 9b unter Leitung von Frau Schneider.

Der Magier Danny OceanIndem er Dinge verschwinden ließ, die an völlig anderen Orten plötzlich wieder auftauchten, indem er aus Einkaufscoupons echte Euro- und Dollarscheine zauberte und stabile Küchengabeln durch Handauflegen verbog, ließ er die erstaunten Schülerinnen und Schüler an ihren gewohnten Alltagswahrnehmungen zweifeln. Der Zauberkünstler, der bereits bei Pro7 in der TV-Show „The next Uri Geller“ Prominente und Millionen Zuschauer mit seinem Können faszinierte, ließ die Jugendlichen schließlich sogar selbst mitwirken.

Danny Ocean im Philosophie-Unterricht

So blieb am Schluss die größte (philosophische) Frage: „(Wie) Ist das alles möglich?“

 

Text und Photos: Anne Schneider