Schülerband „Krasse Sneakers“ rockt die Bühne

Am Mittwoch, dem 29.01.2020 waren fünf Schüler und eine Schülerin unserer Schule besonders aufgeregt. Denn für die Bandmitglieder Kira, Anton, Jahno, Paul (5c), Vishal und Adnan (6a) ging es gemeinsam mit ihrer Musiklehrerin Frau Schneider zu ihrem ersten öffentlichen Auftritt in die Innenstadt.
„Krasse Sneakers“ heißt die Band, die regelmäßig freitagnachmittags im Jamliner probt und eigene Stücke komponiert. Mit ihrem ersten Song „Ich raste aus“ durften sie sich nun vor vielen Zuschauern anderer Schulen auf der Bühne der Jugendmusikschule in Hamburg präsentieren – und bekamen großen Applaus und viele Komplimente für ihren gelungenen Auftritt! „Ihr wart RICHTIG gut!“, sagte eine Schülerin einer anderen Schule aus Harburg nach ihrem Gig.
Wir sind schon alle sehr gespannt auf die weiteren Songs und Auftritte der Band im kommenden Schulhalbjahr.

 

Text & Foto: A. Schneider

Deliberation – ein Projekt über Demokratieverständnis und Entstehung von Diskriminierungen

Am 01.10.2019 startete die Workshop-Reihe „Deliberation“ (offener, reflektierter Austausch) in Kooperation mit Social Science Works gUG und dem IN VIA Projekt „Respekt Coach“ an unserer Schule. Prof. Dr. Hans Blockland, Gründer und Mitarbeiter von Social Science Works, kam zu den Terminen an die Schule und führte mit Kollegen durch die Workshops.

Insgesamt 24 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 7 – 10 haben sich freiwillig für die Teilnahme gemeldet und haben an 8 Terminen in zwei Gruppen jeweils zwei Stunden zu Themen wie Demokratie, Freiheit, Emanzipation und Respekt deliberiert. Anschließend war die Frage: „Wieso gibt es Diskriminierungen wie Sexismus, Antisemitismus, Rassismus, Muslimfeindlichkeit, Abwertung homosexueller Menschen, Sinti und Roma, Menschen mit Behinderung, Fremdenfeindlichkeit und wie entstehen sie?“. Ziel der Workshop-Reihe war es, das Demokratieverständnis zu fördern und das Entgegentreten aller Arten von Diskriminierung zu stärken. In beiden Gruppen sind sehr anregende und interessante Gesprächsrunden entstanden, die zwar unterschiedliche Dynamiken und Richtungen nahmen, aber am Ende für alle bereichernd und erkenntnisreich waren.

Der Höhepunkt der Workshop-Reihe war der Tagesausflug nach Berlin im Dezember. Dort haben wir nach einem kurzen Abstecher zum Reichstagsgebäude die Mahnmale für die Opfer im Nationalsozialismus (Juden, Sinti und Roma, behinderte Menschen, Homosexuelle) besucht. An den Mahnmalen haben wir uns mit den Fragen: „Wozu werden Denkmäler erstellt?“, „Was haben sich die Künstler bei dem Entwurf der Denkmäler gedacht?“ und „Sind Denkmäler wichtig?“ etc. auseinandergesetzt. Für alle waren die Workshop-Tage und der Ausflug nach Berlin eine gelungene Veranstaltung und als Feedback gab es von vielen: „Gibt es nächstes Jahr wieder so ein Projekt?“.

Ich danke allen Schülerinnen und Schülern für die Teilnahme an dem Workshop und die anregenden Gespräche. Eure offene und ehrliche Art war eine Bereicherung für alle Beteiligten!

Organisiert und begleitet durch Frau Tiras-Hazer Projekt „Respekt Coach“, IN VIA Hamburg e.V.

„Trees for Future“ an der STS Ehestorfer Weg – ein Projekt der Klasse 8d

Seit der 7. Klasse beschäftigt sich die Profilklasse „Wissenschaft und Forschung“ von Fr. Kamp kritisch mit dem Thema „Klima und Klimawandel“. Insbesondere das Handeln und der Einfluss des Menschen wurden dabei an verschiedenen Beispielen im Unterricht kritisch reflektiert. Im Rahmen des Profilunterrichts entwickelte sich schnell auch die Idee, etwas zum Klimaschutz beitragen zu wollen. Schon länger verfolgte die Klasse immer wieder die Bewegung um Greta Thunberg und „Fridays for Future“. So entwickelte sich allmählich die Idee, eine Pflanzaktion an der Schule zu veranstalten. Doch mit dieser Idee stellten sich zunächst auch viele Fragen: Wo darf man Bäume pflanzen? Wo ist es am sinnvollsten? Welche Baumart sollte man pflanzen? Wen kann man um Hilfe und Unterstützung bitten? Wie bereitet man eine Fläche für das Einpflanzen vor? Welche Hilfsmittel benötigt man?

Fragen über Fragen – aber Schritt für Schritt klärte sich dank vieler Unterstützer eine Frage nach der anderen. So half der Revierförster Arne Schulz der Revierförsterei Eißendorf der Klasse, eine geeignete Fläche im alten Bundesforst (Ecke Beerentalweg/Ölschlägerweg) zu finden und unterstütze die Klasse bei der Vorbereitung mit seinem Expertenwissen.

Mit einer geeigneten Fläche und weiteren Unterstützern konnte nun die gemeinsame Pflanzaktion in eine tiefere Planung gehen. Die Stiftunglife unterstütze die Klasse und ihre Idee einer Pflanzaktion, indem sie die 100 Baumsetzlinge, einen Werbeflyer für die Aktion und ein Catering für den Aktionstag sponserte. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit entwickelte sich auch der Name „Trees for Future“, der die Bewegung „Fridays for Future“ aufnehmen sollte.

Am Samstag, den 09. November 2019, war es dann endlich soweit: die STS Ehestorfer Weg lud Kinder der umliegenden Grundschulen ein, an „Trees for Future“ teilzunehmen. Das Catering für diesen Vormittag wurde von der Bistroklasse (10e) unserer Schule übernommen.

In einem Workshop konnten sich die Kinder der 1. bis 4. Klasse über das Thema „Klima“ und „Klimawandel“ informieren und lernen, welche Bedeutung Bäume für das Klima auf der Erde haben. Globetrotter Reisen sponserte einen Bus für den Aktionstag, der alle Teilnehmer von der Schule abholte und zur Pflanzfläche fuhr.

An der Fläche warteten dann die Mitarbeiter der Revierförsterei auf die Teilnehmer und leiteten die Pflanzaktion an. In gemeinschaftlicher Zusammenarbeit pflanzten die Kinder und Jugendlichen 100 neue Rotbuchen an. Glücklich und zufrieden, aktiv etwas gemeinsam für das Klima getan zu haben, ging es noch einmal mit dem Bus zurück zur Schule, wo sich alle dankend voneinander verabschiedeten.

Die Stadtteilschule Ehestofer Weg, insbesondere die 8d, möchte sich auf diesem Wege noch einmal bei allen teilnehmenden Kindern für ihr tolles Engagement bedanken!

Ebenso möchten wir den Partnern der Revierförsterei Eißendorf, der Stiftunglife, Globetrotter Reisen, den Lehrern für das Durchführen der Workshops und der Bistroklasse (10e) ganz herzlich für all die Unterstützung danken – ohne euch wäre ein solch toller Tag, eine solch tolle Aktion nicht möglich gewesen! Vielen lieben Dank!

 

Text und Bild: M. Kamp

 

Ängste überwinden, Selbstwirksamkeit erfahren

Fünf Schülerinnen und Schüler unserer sechsten Klassen haben in der Nordwandhalle in Wilhelmsburg neue Erfahrungen sammeln können.

Im Rahmen der Teilnahme an einem „Cool in School“-Training im letzten Schuljahr haben sich die Schülerinnen und Schüler eine Aktivität verdient, die es ihnen ermöglichte, die angesprochenen und gelernten Kursinhalte direkt selbst auszuprobieren und zu verfestigen. In der Kletterhalle hatten sie die Möglichkeit, erste Kenntnisse im Klettern zu erlangen. Zunächst war es gar nicht so leicht, sich auf alle Anweisungen der Trainerin zu konzentrieren. Im Laufe des Vormittags wurden die Schülerinnen und Schüler aber zu echten Profis. Wo sich einzelne zunächst nur ein paar Meter hoch getraut haben, kletterten diese am Ende des Kurses bis an die Hallendecke in ca. 15 Metern Höhe.

Aber nicht nur das Klettern selbst stellte eine Herausforderung dar. Beim Sichern ihrer Mitschüler mussten sich die Teilnehmer über lange Zeit auf die richtige Abfolge aller Handgriffe konzentrieren. Was ihnen im Unterricht oft schwer fällt, haben sie in dieser besonderen Umgebung geschafft. Alle teilnehmenden Schüler sind stolz, erschöpft und mit einem guten Gefühl nach Hause gefahren.

 

Text und Photos: S. Müller

#allefürsklima

Auf unserer Familienfahrt an einem Septemberwochenende hatten wir nicht nur zwei Tage voller Erholung, gutem Essen, Action und Beisammensein, sondern haben auch einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Zusammen mit den Kindern und Eltern und mit der Unterstützung einer Gärtnerei haben wir einen Apfelbaum im Garten.ULEN, dem Garten unseres Tagungshauses, pflanzen dürfen. Im Garten.ULEN finden sich allerlei Kräuter und Gemüse, das frisch geerntet direkt auf den Tellern der Gäste landet.

Am Samstagvormittag haben wir dann einiges über Apfelbäume gelernt, gemeinsam ordentlich angepackt und gebuddelt. Wir müssen zugeben, dass das große Erdloch bereits einen Tag vorher von einem Bagger ausgehoben worden ist – Welch ein Glück!

Nachdem die Nebentriebe des Baumes zurückgeschnitten wurden, konnten wir ihn in das Loch setzen. Anschließend haben wir den Baum zusammen eingegraben und einen Bewässerungsdamm geschaufelt. Nach der Befestigung des Stammes musste er zum Schutz noch mit weißer Baumschutzfarbe eingepinselt werden. Zu guter Letzt musste eimerweise Wasser geschleppt und der Baum bewässert werden. Erstaunlich wie viele Eimer Wasser der Boden aufnehmen kann.

Es war eine rundum tolle, nachhaltige und gemeinschaftsbildende Aktion, für die wir uns bei der Gerd Godt-Grell Stiftung bedanken wollen. Die Stiftung hat uns den Baum und die Hilfe der Gärtnerei finanziert und uns so das Erlebnis ermöglicht – Herzlichen Dank!

Text und Foto: S. Sieronski