Kann man auf einer Banane musizieren?

Am Mittwoch, dem 20.03.2019, hat sich die Klasse 5a mit ihrer Musiklehrerin Frau Schneider und ihrer Klassenlehrerin Frau Janzen auf eine ganz besondere Expedition gemacht: Gemeinsam fuhren wir in eine Art „Zukunftsland moderner Musikinstrumente“!

An der „Hochschule für Musik und Theater“ in Harvestehude durften wir uns die öffentliche Präsentation neuster Instrumente anschauen, die es allen Menschen möglich machen, sich musikalisch auszuleben. Egal, ob Anfänger oder Profi, mit oder ohne körperlichen Beeinträchtigungen. Denn hier gab es Gitarren, die man auch spielen kann, ohne Akkorde greifen zu müssen. Blasinstrumente, die man ohne Grifftechniken und stark trainiertes Lungenvolumen spielen kann. Allein durch die Bewegung unserer Hände, Arme oder Köpfe konnten wir eigene Melodien mit Hilfe von digitalen Musikinstrumenten erfinden! Besonders lustig war ein Klavier aus Bananen und Äpfeln. Mit Hilfe digitaler Technologie und der Energie unseres Körpers konnten wir dieses Obst für unsere Kompositionen verwenden. Ob das die Zukunft der Musik sein wird?

Ohne langen Klavierunterricht gelang es dem ein oder anderen von uns bereits, Beethovens Stück „Für Elise“ neu zu interpretieren – nur durch unseren Händedruck, mit dem wir Einfluss auf Dynamik, Tempo und Rhythmik nehmen konnten. Ein Mädchen im Rollstuhl zeigte uns, wie sie mit einer der bekanntesten Saxophonistinnen namens Candy Dulfer schon gemeinsam Saxophon – mit Hilfe der „Magic Flute“ – gespielt hat.

Nach vielen musikalischen Experimenten schlossen wir unseren Ausflug mit einem gemeinsamen Spaziergang an der Alster ab. Wir sind gespannt, was uns die Zukunft an Musikinstrumenten noch alles bringen wird!

(Text und Fotos: A. Schneider)