Schulhund Sam

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern…

ich bin Sam oder auch Sammy genannt; neuer Schulhund an der Stadtteilschule Ehestorfer Weg. Dort unterstütze ich Frau Schöne als Lehrer auf vier Pfoten hauptsächlich in ihrer Klasse, der 8B mit dem Profil „soziales Engangement“. In dem HUNDESCHULZENTRUM KIRMIZI werde ich professionell aus- und weitergebildet. Darüber hinaus werde ich regelmäßig tierärztlich untersucht.

Ich bin am 23.03.2019 geboren und liebe es, mit meiner Familie unterwegs zu sein, neue Dinge zu entdecken, zu spielen und am meisten liebe ich es zu kuscheln!!

Was ist eigentlich ein Schulhund?

Ein Schulhund ist ein speziell ausgebildeter und geprüfter Hund, der als „Lehrer auf vier Pfoten“ den Schulunterricht unterstützt, indem er in der Klasse präsent ist. Dabei wird er immer im Team mit seinem Menschen, bei dem er auch wohnt, eingesetzt. Laut bisheriger Forschungen kann bereits die bloße Anwesenheit eines Hundes die Lernatmosphäre im Klassenzimmer positiv beeinflussen und langfristig verändern.

Was sind meine Aufgaben?

Ein wichtiger Aspekt meines Einsatzes ist es, dass die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit Hunden erlernen und ggf. auch ihre Ängste Hunden gegenüber überwinden und abbauen. Denn nur, wenn man weiß, wie man Tiere bzw. Hunde richtig behandelt, hat man auch die Sicherheit, nicht gebissen zu werden.

Was können Schulhunde noch?

Schulhunde haben darüber hinaus großen Einfluss auf gesundheitliche Faktoren wie z.B.:

  • Blutdruck und Stresshormone
  • Abbau von Ängsten
  • Aggressivität
  • Unausgeglichenheit
  • Einsamkeit und
  • Sprachstörungen.

Dabei wird auch die Empathie gegenüber Tieren gefördert.

Wie sieht die Arbeit des Hundes aus?

Der Schulhund ist präsent in der Klasse, kann Kontakt zu den Schülern aufnehmen und umgekehrt können die Schüler auch Kontakt zum Schulhund aufnehmen, beide Seiten müssen jedoch nicht in Kontakt treten, d.h. sowohl der Hund als auch die Schüler haben in jeder Situation die Möglichkeit, selbst zu wählen, ob Kontakt gewünscht ist oder nicht. In diesem Punkt unterscheidet sich die Arbeit eines Schulhundes von der eines Therapiehundes. Dieser muss, wenn es sein Einsatz oder die Situation erfordert, auch aushalten können, als „Kopfkissen“ zu dienen. Für mich dagegen gelten klare Regeln, die unbedingt eingehalten werden müssen, damit ich mich wohl fühle. Und das muss respektiert werden!

Später soll ich im Unterricht weitere Aufgaben übernehmen und auch im HAFEN eingesetzt werden, z.B. im Bereich der Lese- und Sprachförderung. Gerade Schülerinnen und Schüler mit sprachlichen Problemen oder Schwierigkeiten beim Vorlesen empfinden es oft als motivierend und erleichternd, mir in einer gemütlichen Atmosphäre etwas vorzulesen und so ihre Lesekompetenzen zu fördern. Mich stört es nicht, wenn man etwas falsch ausspricht oder noch nicht so flüssig lesen kann. Ich höre einfach entspannt zu und genieße die Zuneigung.

Wenn ich nicht in der Klasse 8B dabei bin, habe ich einen gemütlichen Platz in dem Büro der Sozialpädagogin Sarah Sieronski.

Nun habe ich viel über mich und meine Arbeit geschrieben. Bei weiteren Fragen zu mir oder die Ausbildung zum Schulhund kann gerne Kontakt zu meinem Frauchen, Frau Julia Schöne, aufgenommen werden. <julia.schoene@sts-ehe.hamburg.de>

 

Ich freue mich sehr auf meine Arbeit!

 

Bis bald am Ehestorfer Weg….

 

Text und Foto J. Schöne