Lernförderung

Das Hamburgische Schulgesetz besagt, dass Schüler und Schülerinnen, die die Leistungsanforderungen des jeweiligen Schuljahres in einem oder mehreren Fächern nicht erfüllen können, Unterstützung in Form von individuellen Fördermaßnahmen erhalten sollen. Schule, Sorgeberechtigte und Schüler schließen eine Lern- und Fördervereinbarung ab, die im Hinblick auf ihre Fortsetzung regelmäßig überprüft wird. Das gemeinsame Ziel ist es, die Lerninhalte des aktuellen Schuljahres zu bewältigen.

Schüler an der Tafel

In der praktischen Umsetzung bedeutet das, dass wir zusätzlich zum regulären Unterricht Lernförderkurse für die unterschiedlichen Fächer anbieten. Dabei arbeiten wir in enger Kooperation mit dem Institut „Lernzeit“ zusammen, deren Mitarbeiter die Kurse in unseren Räumlichkeiten an verschiedenen Nachmittagen der Woche anbieten. Es ist uns wichtig, dass die Kurse eine Gruppengröße von ca. 8 Schülern pro Kurs nicht überschreiten, um eine individuelle Ansprache der Kinder und Jugendlichen zu ermöglichen.

Aus Erfahrung wissen wir, dass die zusätzliche Arbeit der Schüler besonders erfolgsversprechend ist, wenn es zwischen Eltern, Lehrern und Förderkursleitern zu einem regelmäßigen Austausch kommt und die regelmäßige Anwesenheit der Schüler von Seiten der Eltern gewährleistet wird.

Das Leitungsteam unserer Schule unterstützt in vielfältiger Form die Zusammenarbeit aller Beteiligten und baut auf tatkräftige Mitarbeit der Eltern.

Neben diesen fachbezogenen Kursen wird dem Thema Sprache bei uns viel Aufmerksamkeit geschenkt. Schüler und Schülerinnen, die Schwierigkeiten mit der Rechtschreibung, dem Lesen oder auch der deutschen Sprache haben, werden in Nachmittagskursen von Sprachförderlehrkräften aus dem Kollegium unterrichtet. Hierbei ist es uns besonders wichtig, dass ein eher spielerischer Zugang zum Thema Sprache / Deutsch geschaffen wird, um zunächst vorhandene Ängste oder Unsicherheiten abzubauen. Sprache soll den Schülern wieder Spaß bereiten und als Kommunikationsmittel bewusst gemacht werden.