Zeitzeugen im Unterricht

Ein im Lehrplan vorgesehenes Thema ist der 2. Weltkrieg.
Bereits im letzten Monat bekamen wir – die Klasse 9e – in unserem Gesellschaftsunterricht Besuch von Herrn Günther Weißenburg (geb. 1931: 83 Jahre alt), der gerne und ausführlich auf alle Fragen antwortete, die die Schüler sich teilweise schon im Vorfeld überlegt hatten.

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Die Schüler saßen 2 Unterrichtsstunden lang absolut leise und ruhig auf ihren Stühlen, die wir im Kreis angeordnet hatten, hörten gebannt zu und forderten Herrn Weißenburg immer wieder auf, doch bitte weiter zu erzählen.
So musste er als Kind / Jugendlicher Kohlen klauen gehen, sah verbrannte und durch die starke Hitze geschrumpfte Leichen auf der Straße, ging „hamstern“ (bei Bauern betteln bzw. auch tauschen), lernte früh die unterschiedlichen Waffen kennen uvm und erzählte vor allem ganz viel aus dem Alltag und der Situation in der Familie während des Krieges.

Das waren Dinge, die in keinem Geschichtsbuch stehen. Für die Schüler war es eine lohnende und sinnvolle Ergänzung und alle waren sich einig: Zeitzeugen sollten öfter in den Unterricht kommen!
Auf dem Foto sind zu sehen: Julia, Cynthia, Chora, Ennur, Caner und Herr Weißenburg. Am Ende der Unterrichtseinheit beschäftigten wir uns noch mit den Vor- und Nachteilen von Zeitzeugen – für uns überwiegen aber defnitiv die Vorteile!

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